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Ortsverband Süd

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Was bedeutet das Reformpaket der Bundesregierung konkret für Familien? Das Reformpaket der Regierungskoalition umfasst 34 Maßnahmen in den Bereichen Rente, Steuern, Arbeitsmarkt, Wachstum und Gerechtigkeit sowie Bürokratieabbau. Familien sind das Fundament unserer Gesellschaft. Gemeint sind Eltern mit Kindern, Alleinerziehende und Paare, die gemeinsam Verantwortung übernehmen. Für sie gilt: Wir machen das Leben einfacher. Die Reformen entlasten finanziell, schaffen mehr Planungssicherheit und bauen Bürokratie ab.
Mehr Geld durch steuerliche EntlastungDas Entlastungsvolumen der Reformen beträgt insgesamt rund zehn Milliarden Euro pro Jahr. Profitieren sollen vor allem kleine und mittlere Einkommen. Eine berufstätige Familie mit zwei Kindern und einem zu versteuernden Gesamteinkommen von 60.000 Euro wird im Vergleich zu heute um bis zu 600 Euro pro Jahr entlastet.. Dieses Geld bleibt dort, wo es gebraucht wird – bei den Familien selbst.
Mehr Lohn für Arbeit an FeiertagenViele Menschen arbeiten dann, wenn andere frei haben, etwa in der Pflege, im Handel oder in der Industrie. Das soll sich künftig stärker lohnen. Zum 1. Januar 2027 werden die Obergrenzen für den steuerlich begünstigten Sonn- und Feiertagszuschlag auf einen Stundenlohn von bis zu 75 Euro angehoben. Gleichzeitig wird der steuerfreie Zuschlag im Regelungsbereich eines Tarifvertrags vollständig beitragsfrei gestellt.
Ein Beispiel: Eine Krankenpflegerin arbeitet an einem Feiertag. Für ihre Schicht erhält sie neben ihrem regulären Lohn einen Feiertagszuschlag von 75 Euro. Ist dieser Zuschlag steuer- und beitragsfrei, kommt er auf ihrem Konto an.
Bezahlbares Wohnen für FamilienWohnen ist für viele Familien eine große finanzielle Belastung. Deshalb wird mehr gebaut, vor allem dort, wo Wohnungen fehlen. Der soziale Wohnungsbau wird durch eine Wohnungsbaugesellschaft des Bundes gestärkt, die in Regionen mit nachgewiesenem Wohnungsmangel den sozialen Wohnungsbau sowie serielles und modulares Bauen vorantreibt. Dadurch entstehen schneller mehr Wohnungen. Gleichzeitig werden die Bedingungen für Immobilienkredite deutlich verbessert. So wird der Weg zur eigenen Wohnung oder zum Eigenheim leichter. Enteignungen treten wir entschieden entgegen. Mit einem Bundesgesetz wird verhindert, dass Bundesländer private Wohnungsbestände durch Enteignungen verstaatlichen können. Damit erhalten Eigentümer und Investoren mehr Sicherheit vor rot-rot-grünen Enteignungsfantasien. Eigentum bleibt Eigentum.
Steuererklärung und Kindergeldantrag werden leichterFamilien haben genug zu tun. Deshalb werden viele Verwaltungsverfahren einfacher. Bei der Steuererklärung werden künftig Daten, die dem Staat bereits vorliegen, automatisch übernommen. Das spart Zeit, vermeidet Fehler und reduziert Bürokratie. Auch das Kindergeld wird künftig automatisch ausgezahlt werden. Eltern müssen keinen Antrag mehr stellen. Der Staat nutzt die vorhandenen Daten und überweist die Leistung direkt. Das ist einfach, digital und familienfreundlich.
„Wir müssen einfach Lust auf die Zukunft unseres Landes entwickeln. Deshalb haben diese Reformen alle ein Ziel: Wir brechen auf in die Zukunft.“ Bundeskanzler Friedrich Merz
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Mit der neuen Startup- und Scale-up-Strategie der Bundesregierung sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie werden Bürokratie abgebaut, privates Kapital mobilisiert und Startups zu Innovationsmotoren gemacht.
Das Land steckt voller kluger Köpfe, starker Ideen, genialer Gründer und wegweisender Innovationen. Im ersten Halbjahr 2026 wurden mehr als 3.000 Startups neu gegründet. Das ist ein Rekordwert und 52 % mehr als im zweiten Halbjahr 2025. Auch 2025 war schon ein Rekordjahr. Startups und Scale-ups sind wichtige Arbeitgeber: Bereits 2024 beschäftigten sie rund 522.000 Menschen – etwa ein Viertel mehr als noch vier Jahre zuvor.
Doch wer heute ein Unternehmen aufbauen will, kämpft oft gegen Windmühlen aus Genehmigungsverfahren, starre Regeln und mangelndes Wachstumskapital. Fast 90 Prozent der Startups sagen ganz klar: Zu viel Bürokratie treibt gute Ideen ins Ausland. Das muss sich grundlegend ändern. Unter Führung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche wird genau hier angesetzt: Für die Sicherung des Wohlstands braucht es eine neue Gründerkultur – schneller, digitaler und mutiger.
Privates Kapital mobilisieren: Mehr Mut zum RisikoIn Deutschland schlummern enorme private Vermögen. Doch viel zu wenig davon fließt dorthin, wo Neues entsteht. Während in den USA rund zwei Prozent des Kapitals in Wagniskapital investiert werden, hinkt Europa weit hinterher. Die Folge ist eine jährliche Finanzierungslücke von rund 30 Milliarden Euro. Deshalb wird auf private Stärke gesetzt: Mit der „WIN-Initiative“ will die Bundesregierung die Zusagen für Wagniskapital auf mehr als 25 Milliarden Euro verdoppeln. So wird sichergestellt, dass privates Kapital und Innovationskraft endlich zueinander finden.
Der digitale Durchbruch: Ein Klick, und die Firma stehtGründer wollen Unternehmen aufbauen und brauchen schnelle Entscheidungen. Mit dem Hebelprojekt der Bundesregierung „Schneller Gründen“ wird mit dem Behörden-Marathon Schluss gemacht. Künftig läuft die Gründung komplett digital: Daten werden nur einmal eingegeben, die Steuernummer kommt schneller und das Handelsregister schaltet sich automatisch an. Das Ziel bis Ende 2026 ist ein klares Gesetz zur Gründungsbeschleunigung. Staat und Behörden sollen vom Verwalter zum Ermöglicher werden.
Leistung muss sich lohnen: Talente fest bindenDamit junge Unternehmen im globalen Wettbewerb um die besten Talente mithalten können, müssen Mitarbeiter am Erfolg beteiligt werden. Bisher scheiterte das oft an absurden Hürden wie Steuern auf Anteile, die noch gar nicht ausgezahlt wurden („Dry Income“). Das Bundeswirtschaftsministerium sorgt für die Kehrtwende: Mitarbeiterkapitalbeteiligungen werden praxistauglich gestaltet und ein zeitgleicher Aufschub bei den Sozialabgaben geprüft. Wer anpackt und ein Startup mit großzieht, soll am Ende auch ganz konkret vom Erfolg profitieren
Der Staat als starker AnkerkundeDer Staat ist kein guter Unternehmer, aber er kann ein hervorragender erster Kunde sein. Bisher hatten Startups enorme Hürden, an öffentliche Aufträge zu kommen. Das wird von der Bundesregierung grundlegend geändert: Künftig werden Direktaufträge an Startups bis 100.000 Euro ganz ohne aufwendigen Teilnahmewettbewerb ermöglicht. Auch die Sicherheitsarchitektur braucht neue Impulse – gerade im Bereich Defence Tech zeigt sich, wie wichtig innovative, digitale Lösungen für die eigene Souveränität sind. Die Bundeswehr wird hier zum verlässlichen Ankerkunde. Somit trägt die neue Startup-Strategie auch zur Verteidigungsfähigkeit Deutschlands bei.
Einheitlich wachsen: Europa als HeimatWer in Deutschland wächst, will oft den ganzen europäischen Markt erobern. Bisher scheiterte das an einem Flickenteppich aus nationalen Gesetzen. Die Bundesregierung setzt sich auf EU-Ebene mit Nachdruck für das europäische „28. Regime“ ein. Damit wird eine einheitliche Rechtsform für den Binnenmarkt geschaffen. Einmal gründen und in ganz Europa skalieren – das nimmt den Druck und gibt Unternehmen die Flughöhe, die im internationalen Wettbewerb dringend gebraucht wird.
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Was bringen die Reformen der jungen Generation, den jungen Erwachsenen zwischen 18 und 35? Das Reformpaket der Regierungskoalition ist aufgeteilt in 34 Maßnahmen. Die fünf Oberthemen: Rente, Steuern, Arbeitsmarkt, Wachstum und Gerechtigkeit sowie Bürokratierückbau. Geholfen wird dabei denen, die gerade ihren Platz im Leben finden, ihre erste Wohnung suchen und in den Beruf starten. Die junge Generation in Deutschland, das sind Studenten, Auszubildende, aber auch Arbeitnehmer- und Arbeitgeber. Die Reformen bringen die ganze Gesellschaft voran – vor allem aber auch die junge Generation. Das sind die drei wichtigsten Punkte:
1. Mehr Sicherheit im Alter durch die KapitalrenteKlar, die Rente scheint noch weit weg, aber es lässt sich einfacher leben, wenn man optimistisch in die Zukunft blicken kann. Ein zentraler Baustein des Reformpakets ist die Einführung einer ergänzenden Kapitalrente. Künftig wird ein Teil der Rentenbeiträge individuell angespart und am Kapitalmarkt angelegt. Dadurch soll das Altersversorgungsniveau langfristig gestärkt werden.
Gerade junge Menschen profitieren von den langen Anlagezeiträumen. Wer über Jahrzehnte Beiträge einzahlt, kann von den Erträgen der Kapitalmärkte profitieren. Nach Berechnungen der Bundesregierung würde ein Arbeitnehmer, der 45 Jahre lang Beiträge auf Basis des Durchschnittslohns zahlt, im Rentenalter inflationsbereinigt rund 770 Euro zusätzlich pro Monat erhalten.
2. Unterstützung bei beruflichen VeränderungenDie Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Digitalisierung, Automatisierung und der ökologische Umbau der Wirtschaft verändern zahlreiche Berufsbilder. Damit Beschäftigte diesen Wandel erfolgreich gestalten können, wird die Bundesagentur für Arbeit gestärkt.
Mit einer erweiterten Berufsberatung im Erwerbsleben, neuen Qualifizierungsangeboten und einer besseren Unterstützung beim Wechsel von einem Arbeitsplatz in einen anderen sollen Arbeitslosigkeit vermieden und neue Chancen eröffnet werden. Besonders Weiterbildungsangebote und Umschulungen werden ausgebaut. So erhalten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Möglichkeit, sich frühzeitig auf neue Anforderungen vorzubereiten und ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern.
Bundeskanzler Friedrich Merz im Austausch mit der jungen Generation bei einer Veranstaltung im Konrad-Adenauer-Haus
Veranstaltung „Social Media - Chance oder Risiko für den gesellschaftlichen Zusammenhalt?“ der CDU am 12.11.25 in Berlin. / Foto: Tobias Koch (www.tobiaskoch.net)
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Veranstaltung „Social Media - Chance oder Risiko für den gesellschaftlichen Zusammenhalt?“ der CDU am 12.11.25 in Berlin. / Foto: Tobias Koch (www.tobiaskoch.net)
Veranstaltung „Social Media - Chance oder Risiko für den gesellschaftlichen Zusammenhalt?“ der CDU am 12.11.25 in Berlin. / Foto: Tobias Koch (www.tobiaskoch.net)
3. Zukunftstechnologien fördern, Arbeitsplätze sichern
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Zukunftstechnologien und innovativen Industrien. Die Reformkoalition will gezielt Branchen stärken, die für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands entscheidend sind. Dazu gehören unter anderem die Automobilindustrie, die chemische und pharmazeutische Industrie, Clean Tech, die Kreislaufwirtschaft, der Maschinenbau, die Batteriezell- und Halbleiterproduktion sowie der Bereich der Künstlichen Intelligenz.
Innovationen „Made in Germany“ sollen künftig schneller ihren Weg in die Praxis finden. Dazu gehört beispielsweise der Ausbau des autonomen Fahrens durch vereinfachte Zulassungsverfahren und die Einrichtung von Modellregionen. Ziel ist es, neue Technologien nicht nur zu entwickeln, sondern auch in Deutschland anzuwenden und damit hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen. Bundeskanzler Friedrich Merz betont: „Nach Wohlstand für alle muss folgen: Wohlstand auch für die Jugend.“
Das Reformpaket ermöglicht Wachstum, sichert Arbeitsplätze und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Maßnahmen kommen der gesamten Gesellschaft zugute – besonders aber jungen Menschen, die heute ihre berufliche und private Zukunft aufbauen.
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